Industrie 4.0

„Der Begriff Industrie 4.0 (I4.0) steht für die vierte industrielle Revolution, einer neuen Stufe der Organisation und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette über den Lebenszyklus von Produkten. Dieser Zyklus orientiert sich an den zunehmend individualisierten Kundenwünschen und erstreckt sich von der Idee, dem Auftrag über die Entwicklung und Fertigung, die Auslieferung eines Produkts an den Endkunden bis hin zum Recycling, einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen.

Basis ist die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit durch Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen sowie die Fähigkeit, aus den Daten den zu jedem Zeitpunkt optimalen Wertschöpfungsfluss abzuleiten. Durch die Verbindung von Menschen, Objekten und Systemen entstehen dynamische, echtzeitoptimierte und selbst organisierende, unternehmensübergreifende Wertschöpfungsnetzwerke, die sich nach unterschiedlichen Kriterien wie bspw. Kosten, Verfügbarkeit und Ressourcenverbrauch optimieren lassen.“ (Quelle: Lenkungskreis der Plattform Industrie 4.0)

Industrie 4.0 - Entwicklung

Bild: Der Weg zur vierten industriellen Revolution (Quelle: Abschlussbericht des Arbeitskreises Industrie 4.0, April 2013)

Wir erkennen hier eine hohe Überdeckung zwischen I4.0 und Supply Chain Management (SCM): Wer modernes SCM betreibt, macht auch I4.0! Darüber hinaus bringt I4.0 aber neue technologische Möglichkeiten, z.B.:

  • „Totale Konnektivität“ mit Informationserfassung, -weitergabe und –verarbeitung in Echtzeit
  • „Ubiquitäre Intelligenz“ mit kleinen, dezentralen und autarken Assistenz-systemen
  • Aufwertung bisher „lebloser“ Produkte durch Sensorik, Aktorik, Kleinstcomputer, Vernetzung
  • Einfache, modulare, Cloud-basierte Software-Architekturen
  • Digitaler Lifestyle und Gamification

Das „Internet der Dinge und Dienste“ und „cyber-physische Systeme“ kommen, sind teilweise schon Realität und werden starkes Wachstum in den die Technologie liefernden Branchen bringen (IKT, Mechatronik etc.). I4.0 kann jedoch in allen Branchen neue Differenzierungsmerkmale oder Kostenvorteile über die Wertkette erzeugen.

Aus der zu erwartenden exponentiellen Technologieentwicklung resultieren extreme Anforderungen an die Innovations- und Wandlungsfähigkeit Ihres Unternehmens. Auch wenn es paradox klingt, Wandel ist die Voraussetzung für Stabilität. Das effektive Führen dieses Wandels wird für Sie eine Schlüsselkompetenz sein, um im Wettbewerb zu bestehen.

Was können Sie tun?

Reden Sie I4.0 nicht kaputt, sondern ordnen Sie die neuen Möglichkeiten für Ihr Unternehmen richtig ein und nehmen Sie die Begeisterung und den Schwung mit, um Innovationen zu schaffen! Erarbeiten Sie gemeinsam mit Redpoint eine Innovations-Roadmap mit den folgenden Elementen:

  • Was bedeutet I4.0/SCM für mein Unternehmen?
  • Wie steht es um unsere organisatorische Wandlungsfähigkeit?
  • Benchmarking und Erkennen von Handlungsfeldern
    Nutzenbewertung
  • Ausarbeitung einer Strategie-Roadmap

Zur Präsentation: „Impuls: Industrie 4.0 und Supply Chain Management, Karsten Schaaf“

Kontakt: Karsten Schaaf, Partner und Managing Director, Tel. +49 89 28890 377