Lean Supply Chain Management

„Wie kann ich die Ideen der Lean Produktion oder schlanken Produktion in sinnvoller Weise auf mein Unternehmen übertragen?“, haben Sie sich vielleicht schon öfters gefragt. Leider gibt es dafür keine Patentlösung.

Der überwiegende Teil der deutschen Industrie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Technisch hochwertige Produkte, viele Varianten mit geringem Volumen, starke Marktschwankungen, geringe Nachfragemacht bei Lieferanten, knappe Managementressourcen. Wenn wir uns demgegenüber die beiden gängigen Konzepte Lean Produktion oder Supply Chain Management (SCM) ansehen, so stellen wir mit Blick auf den oben beschriebenen Unternehmenstypus fest: Viele gute und richtige Ideen, aber jedes Konzept für sich limitiert und mit gravierenden Schwachstellen behaftet, häufig falsch oder zu dogmatisch angewandt. Was tun?

Das Heil liegt sicher nicht im blinden Nachahmen japanischer oder amerikanischer Konzepte, sondern in der Innovation. Innovation bedeutet hier, ganzheitlicher vorzugehen, Zusammenhänge besser zu begreifen und das Bestehende intelligent zu kombinieren und weiterzuentwickeln im Sinne einer Best-of-Breed-Lösung. Wir haben diese Aufgabe bei Redpoint mit dem Arbeitstitel Lean Supply Chain Management (Lean SCM) versehen.

Lean Supply Chain Management (Lean SCM) zielt als ganzheitliches Managementkonzept darauf ab, durch bessere Koordination der Wertschöpfungsprozesse und verstärkte Kollaboration starke und nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Dabei werden Lean-Prinzipien, Organisationsentwicklung und moderne Informationstechnologie miteinander verzahnt. Der Lean-Ansatz zur Lean Produktion hinterfragt und verändert dabei die bestehenden Strukturen. Supply Chain Management (SCM) zielt darauf ab, die bestehende oder neu gestalteten Strukturen optimal zu bewirtschaften. Durch die geeignete Kombination beider Ansätze ergibt sich ein äußerst starker Hebel für EBIT-Verbesserungen und profitables Wachstum.

Bessere Koordination bedeutet beispielsweise, zur Beschleunigung des Materialflusses nach Möglichkeit einfache Pull-Verfahren einzusetzen und Losgrößen drastisch zu senken. Bei komplexen Produkten, geringen und schwankenden Verbrauchswerten oder kundenspezifischen Teilen müssen in der Regel Advanced Planning Systeme (APS) als informationstechnologische Plattform für das Supply Chain Management (SCM) eingesetzt werden.

IHR NUTZEN:

Aufbau und Umsetzung eines schlüssigen Methodenmix für die Optimierung Ihrer Wertschöpfungskette ausgehend von der Unternehmensstrategie

Höhere Flexibilität, schnellerer Materialfluss, Senkung des Bestandsniveaus und der Supply Chain Kosten durch eine optimale Verzahnung von Organisation, Informationstechnologie und Change Management